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Herzlich Willkommen

Über Uns

Inmitten des felsigen Faltenjuras (Bergzone 2), umflossen von einem kleinen Bach, eingebettet in ursprünglicher Natur, haben wir als Familie einen Wirkkreis gefunden, in dem wir unsere Stärken leben können.

Wir sind Partner, Eltern von drei Kindern sowie auch von Pflegekindern. Aus sozialen Berufen stammend, leiten wir den Hof Waldenstein seit 2014. Wir unterhalten zusammen mit unserem Team und unseren Tieren eine aussergewöhnliche Fauna und Flora mit 90% Biodiversitätsförderflächen. Auf 50 Aren produzieren wir diverse Beeren und haben einen grossen Hausgarten zur Selbstversorgung.

Bei uns sitzen immer viele Menschen am Tisch und unterstützen unser Projekt mit ihrem Engagement und anpackenden Händen. Ausserdem bieten wir auf dem Hof soziale Dienstleistungen im Rahmen biologischer Landwirtschaft an (www.freia.ch).

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Erkunden unseres Betriebes.

Betriebsspiegel

  • 22 Hektaren Landwirtschaftliche Nutzfläche in Bergzone 2
  • 40 Aren Beeren (Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Aronia, Josta u.v.a.)
  • 50 Aren Hecken
  • div. Hochstammfeldobstbäume
  • 88% Biodiversitätsförderflächen BFF 1
  • 70% Biodiversitätsförderflächen mit hoher Qualität BFF 2
  • 8 Mutterkühe mit Jungvieh, Schottisches Hochlandrind
  • 2 Pferde, ein Pony
  • 5 Schafe, 5 Ziegen
  • Ein Hund, drei Katzen und sehr viele Amphibien, Reptilien und Insekten

Vision Hof Waldenstein 2020

Wir haben als Familie ein Zuhause gefunden in dem wir unsere Stärken leben und umsetzen können. Die Vielseitigkeit des Landes, der Natur und die Kraft der Umgebung ist im Einklang mit den dort wohnhaften Menschen. Der Hof Waldenstein ist Zentrum und Ort der Begegnung. Heimat für eine grosse Vielfalt, sowohl für Menschen wie für Insekten, Pflanzen und Tiere.
Der Fluss fliesst mit einer starken Kraft und sucht sich seinen Weg durch die Landschaft, reinigend und versorgend. Menschen sind darin unterstützt, sich ihren Weg zu suchen, Kraft zu tanken und sein zu können. Sie geben sich dabei in eine Struktur, nicht verharrend, sondern sich flexibel den Gegebenheiten anpassend. Die Sonne nährt Pflanzen und Tiere mit Licht und Wärme. Auch für Menschen ist es ein Ort der Kraft und Wärme, der Kommunikation und des Lachens. Menschen , klein und gross, jung und alt begegnen sich und erfreuen sich der Natur, sie beobachten und lernen von ihr. Sie atmen und verspüren Momente der Ruhe und Klarheit. Eingebunden in eine grössere Ordnung.

Unsere Überzeugung

‘Diversity Management’ bezüglich Mensch, Flora und Fauna bildet unser Basisverständnis von sozialem Leben. Wir fördern unterschiedliche Lebens(t)räume, schaffen Handlungsspielräume, lassen der Natur als auch den Menschen Freiheit in der Entwicklung. Wir grenzen aber auch ein und fordern Leistung und Produktivität. Im Respekt gegenüber der biologischen, sozialen und kulturellen Diversität erarbeiten wir gemeinsam nachhaltige Entwicklung. Dies beinhaltet Struktur, Kreativität, Anpassung, Toleranz, Leistungsbereitschaft als auch die Fähigkeit zur Musse.
Mit wilden und zahmen Tieren Zeit verbringen, im Fluss baden und sich an der Sonne wärmen. Im Regen fluchen und dabei bei sich sein. Achtsam und mit offenen Augen nehmen was sich anbietet und entwickeln wo Eingriffe nötig sind. Dem Leben begegnen in guten wie in schlechten Zeiten. Im Wissen, dass es andere Menschen gibt, die die Nähe zur Natur schätzen, möchten wir einen Boden bereiten, der dies ermöglicht.

Tiere

Mutterkuhhaltung

Direktvermarktung von Fleisch der schottischen Hochlandrinder. Angebote/Bestellungen sind unter Kontakt möglich.

Schottisches Hochlandrind:

Das Schottische Hochlandrind, Highland Cattle oder Kyloe genannt, gehört zur Rasse der Hausrinder.

Diese langsam wachsende Rasse stammt ursprünglich aus dem Nordwesten Schottlands und der Inselgruppe der Hebriden im stürmischen Atlantik. In dieser rauhen Umwelt konnte die Rasse  seit Jahrhunderten durch natürliche Selektion die ihr zugeschriebenen Eigenschaften entwickeln. Mit ihrem langen Fell sind die Hochlandrinder absolut wetterfest.

Es eignet sich für die ganzjährige Freilandhaltung auf extensiven Weideflächen auch auf Böden die für schwere Rinder ungeeigneten sind. Hochlandrinder sind genügsam und mit kargem Futter zufrieden. Dementsprechend langsam wachsen sie. Aufgrund der über Jahrhunderte dauernden Selektion bei kargem Futterangebot ist das Hochlandrind sehr spätreif. Wir schlachten deshalb frühestens mit 3-3.5 Jahren.

Auf dem Hof Waldenstein leben die Tiere in einer Mutterkuhherde. Sie verbringen auf dem Waldenstein ca. 210-230 Tage im Jahr auf Umtriebsweiden und werden erst im Spätherbst in den Freilaufstall mit Laufhof überführt, wo sie dann mit dem Rauhfutter von den hofeigenen Wiesenflächen gefüttert werden. Ohne Beweidung würden diese Flächen verbuschen und verwalden, und die heimischen Pflanzen und Wildtiere  ihren Lebensraum verlieren.